Heimat2

Heimat – ich will genauer ergründen, was sie ist, was für mich zu meiner Heimat gehört, was diesen seltsamen Begriff ausmacht. Heimat2 – zum Buch Heimat lässt sich irgendwie gar nicht richtig definieren. Weil es so individuell ist. Eine Konstruktion ist es auch, ein Orientierungskonzept. Ein Sehnsuchtsraum vielleicht. Ich schwimme im Cocktailglas meiner Heimat herum und ergründe, was da alles für Ingredienzien sind. In meiner Cocktailheimatsuppe fühle ich mich aufgehoben. Das hat sie wohl so an sich. Meine heimatliche Nahwelt istWeiterlesen

Den Spuren entlang

Bilder hin- und herschieben. Mit den Bildern spielen. Schauen, warten, ob sich eine Geschichte herausschält. Die Geschichten bleiben seltsam. Diese erzählt von Spuren, von Fäden und Schichten, von Erinnerung und einem neuen Impuls, der wiederum Spuren hinterlässt und etwas webt. Die Geschichte ist auf issuu unter „Den Spuren entlang“ zu sehen.Weiterlesen

Alltagsgegenstände und die Geister

Sie umgeben mich, ich lebe mit ihnen, ich habe Beziehungen zu ihnen, verschiedenartige. Manche sind älter als hundert Jahre und deshalb schon Geister. Unter den japanischen Schraten, den Yokai gibt es ja die Tsukumogami, „Artefakt-Geister“, die zu ihrem hundertsten Geburtstag zum Leben erwachen. Es sind beseelte Alltagsgegenstände, die durch ihr langes Leben besondere Kräfte erworben haben. Ich lebe mit einem Hammergeist, einem Kochtopfgeist und noch anderen. Eine Teeschale ist auch dabei. Sie hat immer Träume von roten Bäumen und Kirschblütenfesten. SowasWeiterlesen

Me, I, Moi – skizziert

Mich selbst befühlen und skizzieren, zuerst blind, dann mit halbgeschlossenen Augen, zuletzt erst mit offenen Augen. Zuerst fühlend, Innenbilder hinwerfen, ohne Ergebnisse zu sehen und zu beurteilen. Ich schreibe in der Skizze nieder, was ich „sehe“, als Art schnelle Befühlungs-Prozessdokumentation. In einem großartigen Seminar an der Freien Kunst Akademie Augsburg haben wir diese Übung gemacht. Eine Hand hat den Körper ertastet, die andere hat das Erspürte gezeichnet. Das Blatt ist gerutscht, Linien haben sich seltsam überlagert, sind ins Abstrakte gewandert. In einer SkizzeWeiterlesen

Straßengeschichten

Sie liegen vor meiner – vielleicht roten – Nase. Fitzel, Fetzen, fragmentiert, bereit für Neuzusammensetzungen. Diese Was–Wenn–Geschichten. Die Clownin findet die Fitzel und die Geschichten. Die Rotnase ist für mich die Südkraft der großen Wesenheit Clownsnärrinschelminheyoka. Die Rotnase clownt und sie lockt mich ins Spielen. Staunend findet sie Fitzel und Überraschungen am Straßenrand. Ich erinnere mich an Kindertage – mich verlieren in der Zeit, ganz körperlich sein, verrückte Dinge tun um ihrer selbst willen, einfach, naiv, verzückt von meinen Einfällen,Weiterlesen

Wo sind die Antworten?

In dieser Sequenz geben verschiedene Schrättlis Impulse zur Antwortfindung. Und wer will nicht so richtig gute Antworten auf dringende Fragen. Wo sind die Antworten? In den Klatschmohnfeldern unserer Träume? In dem Goldfisch, der in uns herumschwinmmt? Falls jemand meint, in ihr oder ihm würde kein Goldfisch herumschwimmen, dann glaube ich das nicht. Sind die Antworten in Knopfschachteln oder bei fragdoch@himmel.de? Es ist unklar. Warum kommen eigentlich weitere Schrättlis, wo doch fast alle in Wiesbaden hängen? Weil die Zahl weiter anwächst,Weiterlesen

Schrättlein und Wunderdinge

Es ist die Kontaktaufnahme zwischen zwei Unterschiedlichen zu sehen. Was sich durchzieht ist die Wichtigkeit von ROT. Dann geht es um Herzblutungeheuerlichkeiten, um scheinbar Harmloses, um Ungeniertes, um eine Geschichte von der Lust auf Tiger und andere Wunderdinge. In zwei Wochen, am 25. mittags, sind all die Schrättlein zur Kontaktaufnahme und Berührung bereit. Sie sortieren sich gerade im frauen museum wiesbaden. Wie nicht anders zu erwarten, gibt es bisweilen ein Gezicke und dann wieder haben sie sehr klare Vorstellungen wieWeiterlesen

Katzenhaus Fortsetzung

Weitere Radierungen sind entstanden zum Katzenhaus und dem Schrättl-Talk. Ob die Radierungen im Museum gezeigt werden ist fraglich, weil es viel zu viel Zeug ist, das wir haben. Vielleicht werden sie erst im Sommer aufgehängt. Den Katzenschraten aus dem Katzenhaus ist es egal, sie sind so mit sich und ihren Besuchen beschäftigt. Wie mit dem Besuch des Katzenschrättleins namens „n“. Es heißt klein n, weil es noch klein ist und wenn es groß ist, heißt es groß N. Andere Besuche kommenWeiterlesen

Ist Katalina ein Schrat?

Katalina kommt punktuell ins Spiel, immer wenn sie will und nie, wenn sie nicht will. Das hätte sie mit sich für diese Inkarnation so vereinbart. Sie sagt, wenn die Himbeermaus, mit der sie eng befreundet ist, zum Film geht, dann sie auch. Dieser Schratefilm ist nicht besonders aufregend und er hat gewisse Längen, wegen Katalina. Es ist unklar, ob es sich bei ihr um eine Katze handelt oder um einen Katzenschrat. Das war von Anfang an so. Sie sieht dieWeiterlesen

Orakelspektakel

Orakelschrate bieten sich an, Antworten zu geben auf alle Fragen, die so anfallen im Leben. Ja-oder-Nein-Fragen sind nicht ihre Spezialität. Sie finden, es muss schon differenzierter sein. Das möge man bedenken beim Stellen der Frage.  Weiterlesen