Goodbye Doña Flor

Die Geschichte der Señora, die Abschied nimmt von einer Lebensabschnittsblume. Vielleicht einer roten. Lange hat sie mit Doña Flor getanzt, hat Doña Flor erblühen sehen, sich neigen und alt werden. Blütenblätter fallen, alte Feuer gehen aus. Erblüht, gerundet, vollendet. Der Tanz will ganz zu Ende getanzt werden, ganz durchwandert. Das Knospen ahnen im Loslassen. Im Rundtanzen Raum für eine neue Lebensabschnittsblume aufmachen. Goodbye Doña Flor – zum Buch Fotografie und Bemalung der Señora: Anke Rammé Firlefanz http://www.anke-firlefanz.deWeiterlesen

Wie es ist, das Leben als Tanz zu begreifen

Ein Kurzfilm, den Ute Geuder mit mir gemacht hat. „Wie es ist, das Leben als Tanz zu begreifen“ (Hier Klicken) Drei Minuten, schwarz-weiß, Tanz und Gedanken dazu. Gefilmt im Stoppelfeld und am Eglsees, am Dorfrand, am Waldrand. Ute hat immer wieder einen Kreativitätshinweis beherzigt: „Kill your darling“. Sie hat viele Darlings sterben lassen – für die Einfachheit, die Klarheit, die Essenz. Mir fällt das viel schwerer. Es könnte ja irgendwann einen Darling-Film geben, mit all den Gestorbenen.Weiterlesen

Meinen Tanz wahrnehmen

Den eigenen Bewegungen und Gezeiten zuschauen, sie wahrnehmen, vielleicht bestaunen. Den Körper erkunden – das Feste, das Wässrige, die Hitze, die knöcherne Struktur. Mich noch mehr beheimaten in dem Reisegefährt durch dieses Leben, meinem Wohnort auf Erden. Der Weg durchs Leben, ein Tanz. All das, was wir durchwandern, die sonnigen Zeiten, die schwierigen Strecken, das Großartige, das scheinbar Bedeutungslose bekommt im Wahrnehmen und Beschreiben als Tanz eine geheimnisvolle Würde. Es ist wie das Erzählen der eigenen Geschichte als Mythos. Auf einmal bindet sich allesWeiterlesen