Moving

Ein Minibuch, das vom Umherwandern, von Reiserouten erzählt. Lebenskoffer füllen sich mit Geschichten, mit Wandergeschichten, mit Unterwegsseinserfahrungen, mit Eingeatmetem, mit den Geräuschen der Schritte und den Düften der Landschaften, mit Begegnungen, mit Seltsamkeiten oder Normalitäten. Lebenskoffer füllen sich so oder so, im Gehen, im Stehenbleiben. Sie legen eine Patina an im Laufe der Zeit, was sie interessant macht. Solche Koffer haben was erlebt. Wege, Routen, Pfade oder unbegangene Gefilde, die Schritte der Wanderfrau darauf und die Zugvögel – um solcherlei Dinge geht es.Weiterlesen

Coyote-Wege in California

Reisewege in Kalifornien – Coyote calls. Auf den Spuren von „seltsam, komisch, schräg“. Vieles ist nicht so wie es scheint. Viele Schichten einer Geschichte blättern sich auf. Viele Spiegelungen. Vieles gefunden, manches verloren. Orte im Niemandsland, Junction und die Energie von Kreuzungen. Tankstellen und andere eigenartige Begegnungesstätten – Stranger than Paradise. Wie im Film. Und immer wieder – expect the unecpected. Hier geht´s zum fotografischen Pixi-Buch: Coyote-Wege  Wilderness, das war eine andere Spur dieser Reise, mit anderen Geschichten, für ein andermal.Weiterlesen

Eine Reise ins Land der Närrin

Eine seltsame Reise hat begonnen, damals, als die Schrate aufgetaucht sind, als Coyote zum Tanz eingeladen hat, als dann bei der Visionssuche die Coyoten immer da waren. Eigentlich hat die Reise vor vielen Jahren begonnen, als ich die Närrin gerufen habe. Damals hat sie sich noch sehr bedeckt gehalten. Mittlerweile ist sie hier eingezogen und wohnt dauerhaft im Haus. Viele Merkwürdigkeiten und seltsame Wesen sind mit ihr gekommen. So Art Crazy Wisdom Masters. Sie testen, unterweisen, provozieren, begleiten und sie führen immerWeiterlesen

Kramerladen, Bügeln und Sonstiges

Die Schachteln sind voller Schätze im alten Kramerladen in Curelos. Seit Jahren. Entdecken, in Zeitlupe die Behältnisse öffnen und Kreiden, Haken, Knöpfe befühlen. Kunden anlocken und Waren anpreisen. Ich darf die längst geschlossenen Räume bespielen, betanzen. Zeit verliert sich. Viele Häuser stehen leer, ich finde eingefrorene Momente, eine aufgeschlagene Zeitung, Kinderspielsachen, ein Bügeleisen, das sogar noch geht. Bewegungstempi ändern, Gesänge zu den Räumen finden, laut vor mich hinsingen, was ich lese und nebenbei mein Kleid bügeln. Wie ein absurder TraumWeiterlesen

Fliegender Wechsel

Von drei intensiven schamanischen Wochen, von Kunst und Frauengemeinschaften Richtung Spanien, in die völlige Programmlosigkeit. Noch nicht einmal die Weinernte mache ich mit, weil es zu früh ist. Auf alten Pfaden herumstromern, Sommerfeuer und Berge, die Meigas, die galizischen Magierinnen rufen, den Katzen zuschauen, Patcheran trinken und aufs Meer schauen. Die Reise wird mich in den westlichsten Teil, ans Ende Europas, bringen. Es ist eine Westreise, was auch immer das sein wird. Ich habe keine Pläne und fahre einfach mal los.Weiterlesen

Der Ruf der Wildnis

Die Dynamiken des Lebens – ganz fein, fast unmerklich spüre ich eine Schwelle. Noch liegt nur ein Dufthauch in der Luft und ich sitze an einem Übergangsfeuer. Hinter der Schwelle könnte die Wildnis sein. Genau weiß ich es nicht. Viele Jahre bin ich jetzt an meinem Platz – in Gemeinschaften und damit beschäftigt, Meines zu erkunden, zu verfeinern, einzubringen. Jetzt ruft etwas Neues. Was und wohin ist unklar. Es könnte der Ruf der Wildnis sein. So stricken sich die Lebenswege,Weiterlesen

Langsames Ankommen

Über den Wolken – die Zeit, in der ich das loslasse, was nicht zu mir gehört. Die Zeit zwischen den Ländern, Transition. Obwohl die Istanbulreise gar nicht so lange war, habe ich ihr eine ebenso lange Nachklangzeit gegeben wie die Reise selbst. Das Integrieren all der Eindrücke und Geschichten in meinen Alltag. Sie kommen in den Träumen, dann wieder höre ich auf einmal die Bazargeräusche und rieche den Duft der Shisha-Cafés. Weil ich Nachklangzeit habe, darf es sich entfalten undWeiterlesen

Reisezeit

Vom Herzberg aus die Berge gegrüßt, tiefe, schamanische Tage mit Susann Belz und vielen Frauen. Ich schaue Susann gerne zu und lerne von ihr, wie eine als Reisende immer präsent ist, immer ganz da, wo sie gerade ist, egal, von welchen bewegenden Feuern sie kommt oder an welch aufregende Orte es sie demnächst trägt. Den Moment ganz leben, ganz einnehmen. Dann gibt es nichts, als das eine Feuer, an dem eine gerade ist. Zur Zeit passiert Interessantes mit der Technik.Weiterlesen

Das Land werden

Bei den First Nations Kanadas habe ich die Weisheit der Nordwege angeschaut und die uralte Verbindung von schamanischer Weltsicht und Ökologie. Dort in der Wildnis habe ich meine Ängste vor Bären, der Weite, den Herausforderungen anerkennen müssen und auch, wie gefahrenvoll es ist, die uns umgebenden Felder nicht zu kennen, nicht zu verstehen und ihren Gesetzen nicht zu folgen. In der Wildnis ist Überleben gar nicht anders möglich, als mit dem Land zu verschmelzen und dem zu folgen, was istWeiterlesen

Reiseeindrücke

Begegnungen, Bilder, Eindrücke – ich bringe viel mit im Gepäck. An der ersten Raststätte auf dem Weg ins Museum hängen lauter Küchensachen von der Decke, die Wände sind voller Wörter aus dem Nahrungsbereich und das Auto ist auch voll mit Küchengeräten. Es ist wie eine Verdopplung. Museum – Besprechungen, wie was hängen könnte, merken, dass es mir an Vorstellungsgabe fehlt, dass das Kuratieren von Ausstellungen ein eigener Beruf ist und etwas erfordert, was ich nicht so richtig kann. Nicht allesWeiterlesen