Heimat und die Wiederholung

zum Pixiebuch Heimat, das ist zig mal Wiederholtes. Vertraut, bekannt, oftmals erlebt, viele Male durchwandert. Lebensbegleitendes wie Feste, Rituale, Abläufe sind in vielen Zusammenhängen erkundet, genauso wie die Berührung von Frühling oder Schnee. Sie sind wiederkehrend und doch immer anders. So weiten sich die Jahresringe des Vertrauten, sich Wiederholenden. Es sind rhythmische Wiederholungen. In der Wiederholung liegt die Kraft – etwas festigt sich, prägt sich ein, intensiviert sich, sinkt hinein, bringt die Übung und das Können. Deshalb kommt die WiederholungWeiterlesen

Heimatgwand

Ein Pixie aus dem Heimatfeld | Heimatgwand – zum Buch Das Heimatgwand ist eine Sammelstelle. Es besteht aus ganz vielen Teilen, die zusammengehören und doch nie alle zusammen getragen werden können, weil es so viele sind. All diese Teile zusammen machen mein Heimatgewand aus. Es sind gefundene und geschenkte Teile, welche aus den alten Großmutterschürzen und Knöpfe aus der weitergegebenen Knopfschachtel, dem Orakel meiner Kindertage, die irgendwann von meiner Mutter zu mir gewandert ist. Angetrachteltes in Kombi mit ganz Normalem,Weiterlesen

Die Quellen-Sage

Die Lengenfelder Quelle und die Traummacherei – Zum Pixie Die Lengenfelder Quelle und die Traummacherei Mit der Lengenfelder Quelle hat es eine seltsame Bewandtnis. Es ist nämlich so, dass die Meisten von ihrer Existenz nichts wissen. Und die, die sie kennen, können es nicht beweisen, weil sie sich bei den Ortsbegehungen zu entziehen weiß. Sie speist die Menschen mit Traumzeitgeschehen. Bei ihr lernt man, wie es geht, freizügig ins Unreine zu träumen und das dann wirklich werden zu lassen. Die Quelle ist hinten beiWeiterlesen

Die Nebelfrau vom Wessobrunner Buch

Die Nebelfrau vom Wessobrunner Buch – Zum Pixie Heimat, da gehören die Sagen und das Brauchtum dazu. Bräuche und Heimatsagen zu erfinden, das ist ein bisschen wie wildern in einem Kuhstall mit heiligen Kühen. Ich glaube, das geht nur aus einem Beheimatetsein heraus, also wenn man den Stall und die heiligen Kühe gut kennt. Weil ich sie kenne, wage ich es zu wildern, um sie von innen heraus zu erfrischen, die Kultur. Ich will meine Heimat mitgestalten. Vielleicht ist dasWeiterlesen

Heimatsagen

Heimat wohnt in den Geschichten. In den Geschichten stellen sich meine heimatlichen Lebenskräfte dar. Es sind verrückte mythische Sagen vom Land, samt seinen Wesen. Wie den Schleierweiblein, den Heimatheiligen, der Geisterwelt, es ist der Mythenkreis, das Sagengut rund um meinen Lebensbereich. Mythische Sagen aus den verschiedenen Landstrichen und Jahreszeiten. Es gibt viele Sagen, viele seltsame und auch blöde, wenige, die mich ansprechen. Deshalb erfinde ich selber welche. Mit der Sage vom Eglsee und dem Eglfisch geht es los. Der Eglfisch –Weiterlesen

Heimat2

Heimat – ich will genauer ergründen, was sie ist, was für mich zu meiner Heimat gehört, was diesen seltsamen Begriff ausmacht. Heimat2 – zum Buch Heimat lässt sich irgendwie gar nicht richtig definieren. Weil es so individuell ist. Eine Konstruktion ist es auch, ein Orientierungskonzept. Ein Sehnsuchtsraum vielleicht. Ich schwimme im Cocktailglas meiner Heimat herum und ergründe, was da alles für Ingredienzien sind. In meiner Cocktailheimatsuppe fühle ich mich aufgehoben. Das hat sie wohl so an sich. Meine heimatliche Nahwelt istWeiterlesen

Heimat

Eine neue Pixiespur ist Heimat. Es ist auch eine alte Spur in meiner Arbeit. Verwurzelt fliegen erzählt viel davon, von den Wurzeln, dem Grounding, dem Beheimatet Sein. Heimat – zum Buch Es gibt Zeiten, da ist das mit der Heimat weichgezeichneter, unschärfer, da lösen sich die festen Umrisse auf. So eine Zeit könnte es gerade sein, weil kaum jemand mehr ein Leben lang am Geburtsort und in festen Clans bleibt. Patchworkheimaten. Ich lese, dass der Plural beim Wort Heimat unüblich ist. Seltsam,Weiterlesen

Landing

Wenn In Between durchwandert ist, wenn eine neue Lebensabschnittsblume erblüht, dann sind wir angekommen – am nächstälteren Feuer. Was es bereithält, wer dort sitzt, was es uns für Erfahrungen machen lässt, das steht in den Sternen, vielleicht. Oder auch nicht, weil es noch gar nicht gewebt ist. Die Jüngste am nächstälteren Feuer sein, Grünstrumpfzeiten, Ahnungen, Neulanderkundung. Ist es das Schwarzmondfeuer? Die allererste Öffnungsbewegung einer neuen Lebensabschnittsblume. Es ist aufregend, es ist wie Frühling. So viel Neubeginn. Im Langhaus des Dorfes, desWeiterlesen

In Between

In Between erzählt von den Wegen zwischen zwei Feuern, zwischen zwei Lebensabschnittsblumen, wenn das bisherige Zuhause verlassen worden ist und das neue noch nicht da ist. Es geht um die Zeit, wenn wir für unbestimmte Zeit in den Wäldern unterwegs sind, in unbekannten Zonen, in der Wildnis, dort, wo das Bekannte nicht mehr greift. In der Wildnis, im Nullraum atmen wir unseren alten Namen aus. Die Bilder über uns und die Welt verlieren sich. Etwas Neues wartet darauf, von uns bewohntWeiterlesen

Goodbye Doña Flor

Die Geschichte der Señora, die Abschied nimmt von einer Lebensabschnittsblume. Vielleicht einer roten. Lange hat sie mit Doña Flor getanzt, hat Doña Flor erblühen sehen, sich neigen und alt werden. Blütenblätter fallen, alte Feuer gehen aus. Erblüht, gerundet, vollendet. Der Tanz will ganz zu Ende getanzt werden, ganz durchwandert. Das Knospen ahnen im Loslassen. Im Rundtanzen Raum für eine neue Lebensabschnittsblume aufmachen. Goodbye Doña Flor – zum Buch Fotografie und Bemalung der Señora: Anke Rammé Firlefanz http://www.anke-firlefanz.deWeiterlesen