In Between

In Between erzählt von den Wegen zwischen zwei Feuern, zwischen zwei Lebensabschnittsblumen, wenn das bisherige Zuhause verlassen worden ist und das neue noch nicht da ist. Es geht um die Zeit, wenn wir für unbestimmte Zeit in den Wäldern unterwegs sind, in unbekannten Zonen, in der Wildnis, dort, wo das Bekannte nicht mehr greift. In der Wildnis, im Nullraum atmen wir unseren alten Namen aus. Die Bilder über uns und die Welt verlieren sich. Etwas Neues wartet darauf, von uns bewohntWeiterlesen

Goodbye Doña Flor

Die Geschichte der Señora, die Abschied nimmt von einer Lebensabschnittsblume. Vielleicht einer roten. Lange hat sie mit Doña Flor getanzt, hat Doña Flor erblühen sehen, sich neigen und alt werden. Blütenblätter fallen, alte Feuer gehen aus. Erblüht, gerundet, vollendet. Der Tanz will ganz zu Ende getanzt werden, ganz durchwandert. Das Knospen ahnen im Loslassen. Im Rundtanzen Raum für eine neue Lebensabschnittsblume aufmachen. Goodbye Doña Flor – zum Buch Fotografie und Bemalung der Señora: Anke Rammé Firlefanz http://www.anke-firlefanz.deWeiterlesen

Moving

Ein Minibuch, das vom Umherwandern, von Reiserouten erzählt. Lebenskoffer füllen sich mit Geschichten, mit Wandergeschichten, mit Unterwegsseinserfahrungen, mit Eingeatmetem, mit den Geräuschen der Schritte und den Düften der Landschaften, mit Begegnungen, mit Seltsamkeiten oder Normalitäten. Lebenskoffer füllen sich so oder so, im Gehen, im Stehenbleiben. Sie legen eine Patina an im Laufe der Zeit, was sie interessant macht. Solche Koffer haben was erlebt. Wege, Routen, Pfade oder unbegangene Gefilde, die Schritte der Wanderfrau darauf und die Zugvögel – um solcherlei Dinge geht es.Weiterlesen

Unterwegs

Ein Pixibuch zum Unterwegssein. Einen Call hören, aufbrechen, unterwegssein. Im Grenzland, In Transition, in neuen Gebieten. Mit verschiedenen Reisemitteln. Landkarten verzeichnen, das, was geschieht verorten, sich selbst neu verorten. Dem Ruf gefolgt. Nicht wissen, wohin er führt. Er verspricht meist auch nichts. Es ist nur ein Ruf. Oder ein Klopfen. Wenn das Leben anklopft. Auch da – kein Versprechen, keine Garantien. Und dennoch aufbrechen. Vielleicht ist es das Abenteuerherz, die Aufbruchslust als solche, Notengen könnten es auch sein, das verheißungsvoll lockendeWeiterlesen

Eine Nachricht für die Señora

In meiner Brief-Erinnerschachtel gestöbert, aussortiert, zerpflückt, neu zusammengesetzt, bevor die Briefe endgültig weiterziehen dürfen. Briefcollagen und die Geschichte der Señora sind entstanden. Sie kommen mit der Post – Geschichten, Erinnerungen, Botschaften, Lockungen, Düfte, Geheimnisse. Auf Luftwegen, über Leitzahlen, mit Marken reisen sie in unsere Welt und bringen Botschaften. Eine Nachricht für die Señora – zum Buch Fotografie und Bemalung der Señora: Anke Rammé Firlefanz http://www.anke-firlefanz.deWeiterlesen

Erleuchtungspfade

Zum Pixibuch „Erleuchtungspfade“, klicken: Ich schaue in die Wolken und frage mich, wo die Antworten auf die vielen Fragen sind. Es ist gerade nicht die Zeit für mich, um Sinnvolles nach Aussen zu geben. Es scheint mir Zeit für das Private zu sein, für die kleinen, stillen Feuer, Innenschauzeit. Ich wäre gerne erleuchtet, dann wüsste ich, wie und wohin ich wann gehen muss, um ins Land der Glückseligkeit zu kommen. Vielleicht finde ich die Erleuchtungspfade als verrückte Mythenpoetin, im Zurückgezogenen, an den Innenfeuern. Deshalb werde ichWeiterlesen

Eigenlob kräftigt

Beim Sichten und Sortieren tauchen auch so richtig blöde Sätze auf, die irgendwann jemand ins Reisegepäck gelegt hat. Oft weiß ich gar nicht mehr wer und spüre sie auch nicht wirklich. Und doch, sie rutschen in Seitentaschen oder ganz nach unten und liegen halt doch drin, wenn auch meist unbemerkt. So ein Satz ist: „Eigenlob stinkt“. Das will überprüft werden. Ich lobe mich und schnuppere. Nichts. Es ist eher ein feiner Duft in der Luft. Also mache ich weiter, ichWeiterlesen

Hausgwand

Zum Minibuch „Hausgwand“ – Klicken Es braucht einen guten Boden und gescheite Wände, Öffnungen hinein und hinaus, Eingänge, Ausgänge, ein Dach überm Kopf, Stauraum, Sichtschutz, Wandschmuck. Immer alles dabei. Immobilieneinverleibung für die Mobilität.  Weiterlesen

Wie es ist, das Leben als Tanz zu begreifen

Ein Kurzfilm, den Ute Geuder mit mir gemacht hat. „Wie es ist, das Leben als Tanz zu begreifen“ (Hier Klicken) Drei Minuten, schwarz-weiß, Tanz und Gedanken dazu. Gefilmt im Stoppelfeld und am Eglsees, am Dorfrand, am Waldrand. Ute hat immer wieder einen Kreativitätshinweis beherzigt: „Kill your darling“. Sie hat viele Darlings sterben lassen – für die Einfachheit, die Klarheit, die Essenz. Mir fällt das viel schwerer. Es könnte ja irgendwann einen Darling-Film geben, mit all den Gestorbenen.Weiterlesen