Auskehr von Schamaninnen, Hausfrauen und anderen Merkwürdigen

Den Tanz meiner langen Reise durch Social Media zu Ende getanzt. Gefeiert, gelacht, erzählt, orakelt. Eine bunte Wäscheleine als Reiseweg gespannt und die Stationen nochmal benannt und aufgehängt.

Wenn ich im Dirndl bin, dann kommt das Bayrische automatisch. Dann kann ich gar nicht mehr richtig im Hochdeutsch erzählen. Und wenn ich zu viel Heiligsachen an die Wäscheleine hänge, dann reißt sie. Das wird dann fast ein Slapstick auf Bayrisch.

Im Museumstreppenhaus hinauf in die Ausstellung. Wir spulen uns hoch, begleitet von Franca Wechsler und ihrem Berimbao. Sie war überraschende musikalische Gästin und hat mit Trommel, Gesang und Berimbaoklang gezaubert.

Im Kochtopf waren Bilder und Worte zum Mitnehmen, ein kleines Orakelspektakel, dazu Beifuß und Blüten und Samen. Mein Dank fürs Begleiten, Bezeugen, für die Unterstützung und das miteinander Feiern.

Jetzt schaue ich auf mein Winterland, beginne all die Gegenstände und Geschichten zu integrieren und irgendwann, wenn die Schwalben im Frühling wiederkommen, dann fliege auch ich wieder aus.

Einen guten Winter, weiß und weit. Der Blog wird unter dem Schnee ruhen.