Veränderzeit

Schnell geht es nicht, in die Wildnis zu gehen. Es braucht gute Vorbereitungen. Die Fährte ist aufgenommen. Sichten, riechen, horchen, ein Schritt, behutsam, wieder hinspüren, weil dann erst klar wird, wohin der nächste Schritt getan werden will. Mit allen Sinnen unterwegs sein, sehr genau den Ruf hören, ihm folgen und überhaupt nicht wissen, wohin es geht.

Ich ehre meine Arbeit, mein Wirken mit einem Ort. Meine Bücher aufstellen, Blumen dazu, Lakshmi, Bilder, Repräsentantenteile für meinen gegangenen Weg. Staunend schaue ich auf das lange Regalbrett. Sichtbar ist es. Ich will die Spirits, die Buchwesen ehren, mich selber wertschätzen. Das mit dem Sichtbarsein, dass ich es selber täglich sehe, das gefällt mir.

Wenn es auf einmal ansteht, die Altäre zu erneuern, das Ritualsach zu warten, umzustellen, alles zu überprüfen, dann beginnt eine lange, tiefe Mesa-Arbeit in den Räumen. Dann braucht es auch Katalina, die intensiv mitwirkt und abends sind wir beide sehr müde und sehr zufrieden.
Ich beschwinge mich mit Ahninkraft und manch anderem und lasse eine Kette entstehen.