Was ist wirklich wirklich?

Mit Worten rufe ich, was ich einladen will. Und manchmal macht es einfach Spaß, Geschichten zu erfinden. Das erfrischt mich gerade so, wie im Sommer das Schmarrnbuch machen.
Weil Facebook mir nicht glaubt, dass ich 104 Jahre alt bin – das ist das älteste, was man eingeben kann – muss ich ein Bild malen. Das mit dem Alter ist dann auch schon egal.

Neue Identitäten, neue Blicke. Vielleicht ist es letztlich wahrer und stimmiger als das, was in Urkunden und Pässen steht. Ich möchte auf dem Passamt mal gefragt werden, wie mein gefühltes Alter ist und wo ich mich am ehesten zugehörig fühle und einmal alle sieben Jahre eine Umschreib- und Aktualisierungsmöglichkeit haben.

Um wieviel weiter sind uns da die First Nations, da wachsen die Menschen, in neue Geschichten und Namen hinein. Und alle erkennen das an. Ich habe mehrere Namen, einer ist Isa Flor. Wenn ich mit ihm unterwegs bin, schaut die Welt anders aus. Wie genau, das erzähle ich wann anders.