Trancetechniken oder nicht jede Katze, die im Regen steht, will gerettet werden

Ich wieder. Ob ich den Blog übernehme?
Warum man immer wegfahren muss, um zum Beispiel ausgefeilte Trancetechniken zu lernen, verstehe ich nicht. Es hat alles vor Ort und ich wüsste auch wie es geht. Aber mich fragt ja niemand. Jetzt sag ich es halt ungefragt. Ich bin eine Regenkatze, ich liebe strömenden Regen. Das ist Trancezeit vom Feinsten. Im Idealfall regnet es nachts. Dann kannst du dich zusammengekauert vor das Haus in ein Eck setzen. Wenn dich jemand sieht, dann wollen sie dich wahrscheinlich alle retten und ins Warme bringen. Das gilt es zu vermeiden. Mach dich möglichst unsichtbar und schau mit weichem Blick in den Regen. Das monotone Prasseln, das Wasser, Fliessen, Strömen, der Regenschleier, das alleine macht es. Wenn du so stundenlang im Regen sitzt, wirst du zurückkommen wie von einer monatelangen Reise.

Du brauchst gar nichts tun, du wirst schnell auf weite Regenreisen gehen. Es treibt dich die Strasse entlang, ins Erdreich, zu den Flüssen und ins Meer. Das ist ganz schön.
Mit dem Wind ginge es auch, für mich ist das aber nichts, weil ich es nicht mag, wenn es mir immer unter mein Gefieder bläst. Ich wollte mal ein Vogel werden, aber das ist eine andere Geschichte. Für die, die winddichte Jacken haben, sind auch Windreisen sehr schön.