Sommerarbeit, vom Seminar zum Heu

Morgenseiten auf der Ostbank schreiben, Nachklang vom Seherinnenseminar. Auf der Wiese vor dem Haus wird Heu gemacht, Sommerduft, Gedanken sortieren, die Hitze des Tages kosten, die schon in der Luft liegt. Gespräche klingen nach. Ich habe einen ganz wichtigen Satz mitgenommen.
Nie mehr arbeiten als die, um deren Prozess es geht.
Begleiten, einen Schritt dahinter, wach dabei sein, anbieten, nichts pushen. Warten können, bis etwas reif ist. Akzeptieren, dass manches sich in diesem Leben nicht umsetzen wird. Anerkennen, dass ich die großen Bögen nicht kenne, nicht überschauen kann. Vertrauen, dass es dennoch stimmig ist.

Drei Seherinnen mit ihrem Stab gemalt, Vorführbild vom Seminar. Der Mallappen gehört dazu – Handwerkszeug, Stab und Lappen, Pinsel, Gewand, Glocke … meine Utensilien.
Ich packe meine Taschen aus, winke den Frauen zu, danke ihnen nochmal für ihren Mut und ihre Geschichten.
Dann ruft Katalina. Auf geht´s, Heu will gemacht werden und Mäuse gefangen.