Stelen, Gold und östliche Sonne

Worte werden weniger, es entsteht eine Bilderstrecke.
Wenn mir die Worte fehlen, sprechen die Bilder.



Frühling – Erneuerung – die alten Stelen aus Spanien streichen – abgeblätterte Farbe – viele Winter, die ihre Spuren hinterlassen haben – Gedanken legen sich neben Krokusse – wollen schlafen im Frühlingswind – Rot angemischt – der rote Ball der östlichen Sonne



schmerzhaft nah – mein Mikrokosmos – mein Platz in dieser Welt – meine Verantwortung – prüfen – malen – ordnen – Katze und Bienen



Uranus, Kraft der Befreiung – wird es so sein? – Fragen
manches will ich mir als Frage bewahren – Bilder schieben sich ineinander



ich rufe die Geister des Frühlings – und mit dem Malen rufe ich die Geister des Landes, des Holzes neu auf – wachrufen – Welt verkehrt sich – Geschichten drehen sich um – schaukeln sich in die Weite – Gedanken klettern an den Stelen hoch – fliegen in den Himmel – graben sich in die Erde

Worum wird es gehen? – Wie bleibe ich in meiner Herzenskraft? – Werde ich furchtlos und berührbar dem begegnen können, was kommt? – in jede Stele ein bisschen Gold getupft – für mein verwundbares, wunderbares Herz – die Stärke der Berührbarkeit besungen – ihr eine Farbe gegeben