Körperbemalt, mit den Geistern getanzt

An einem der vielen Sommer bemalen fünf Frauen ihre Körper und tanzen mit den Geistern – im alten Wirtshaus, an den Weltenseen, in den Wäldern und im Moor. Den Geistergesägen lauschen, ihren manchmal kryptischen Botschaften, uns einhüllen lassen von Wind und Himmelsblau, von Schilfgrün und Erdhöhlenfarben. Hier klicken zum Pixibuch „KÖRPER BEMALT“ Mit Anke Rammé Firlefanz – http://www.anke-firlefanz.de Die Fotos von uns hat Tiora Kaiser gemacht.  Weiterlesen

Glückliche Tage

Es ist ein seltsamer Sommer. Viele Sommer waren schon seltsam, andere wieder nicht. Die Geschichte erzählt von glücklichen Tagen in einem glücklichen Sommer, der alt geworden ist. Den Sommer gut gelebt und seine Geschichten in ein Pixibuch gepackt, zur Erinnerung und damit ich im Winter weiß, was ich am Winter habe. GLÜCKLICHE TAGE, ein Pixibuch über den Sommer:  Hier klicken    Weiterlesen

Das Trickster-Rad

Das Erforschen dieser geheimnisvollen Tricksterkraft in all ihren Aspekten hat mich von ausgetretenen Pfaden heruntergelockt, hat mich immer wieder auf die zu klein gewordenen Zuhause schauen lassen, die zu engen Kleider ausmisten lassen. Sie hat mich ins Death Valley geführt und mir das Lachen ins Gepäck gelegt, vor allem über mich. Ihre verschiedenen Länder durchwandern, in ihre verschiedenen Gesichter schauen, immer weniger verstehen müssen, viel begraben an Identitäten, die hinderlich sind – mit Trauerzügen, Identitäts-Massengräbern, Leichenschmaus, ein bisschen Wehmut zwischendurchWeiterlesen

Coyote-Wege in California

Reisewege in Kalifornien – Coyote calls. Auf den Spuren von „seltsam, komisch, schräg“. Vieles ist nicht so wie es scheint. Viele Schichten einer Geschichte blättern sich auf. Viele Spiegelungen. Vieles gefunden, manches verloren. Orte im Niemandsland, Junction und die Energie von Kreuzungen. Tankstellen und andere eigenartige Begegnungesstätten – Stranger than Paradise. Wie im Film. Und immer wieder – expect the unecpected. Hier geht´s zum fotografischen Pixi-Buch: Coyote-Wege  Wilderness, das war eine andere Spur dieser Reise, mit anderen Geschichten, für ein andermal.Weiterlesen

Rot

„Was sich durchzieht ist die Wichtigkeit von ROT. Es geht um Herzblutungeheuerlichkeiten.“ So steht es im Närrinreisebuch. Der rote Faden zieht sich weiter durch die Bilder. Rot, auf den Lippen, im Herz oder frei im Raum. Die Närrin lässt ein Boot mit Rot und Herzblut in die Welt hinausziehen. Und so können einem rote Nasen zufliegen. Rot auf der Zunge lässt uns unverblümt Dinge sagen. Rot hat viele Vorteile. Wenn Rot zum Beispiel in den Schnee fällt, könnte es Zeit sein,Weiterlesen

Butoh | Tanz auf der Zeitlinie

Es gibt eine Zeitlinie im Raum, auf der wir tanzen. Ich habe die Wahl – bewege ich mich nach vorne, tanze ich in mein Morgen, werde älter und älter. Tanze ich rückwärts, bewege ich ich in jüngere Jahre, hin zu meiner Jugend. Je weiter ich zurückgehe im Raum, auf der Linie, desto jünger werde ich. Eine junge Frau tanzt, ein kleines Mädchen tanzt, bis hin zu den Anfängen dieses Lebens. Pendeln, Schritte vorwärts, dann zurückfallen lassen, mal weiter, mal nur wenige Augenblicke. DenWeiterlesen

Fragmente

Weil gerade eine Zeit der Unschärfe, des Langsamen, Wenigen ist, habe ich eine Art Pixibuch gemacht. Es ist die Nummer Drei. Einen roten Faden gibt es nicht. Ausser vielleicht dem Unklaren, dem Unscharfen, dem Offenen. Eine Geschichte, die eine ist und doch nicht. Vielleicht ist das der rote Faden meiner Pixibücher. Auf´s Bild unten oder hier klicken: FRAGMENTE Wenn es sie gedruckt gäbe, könnte ich sie beim Edeka an der Kasse verkaufen und bräuchte mir keine Gedanken machen, was dieWeiterlesen

Butoh | Die andere Seite

Der Rückseite Aufmerksamkeit schenken, dem Hinten. Die Augen nach hinten öffnen, rückwärts gehen, spürend schauen. Mit der ganzen rückwärtigen Fläche des Körpers wahrnehmen. Was ist hinter mir oder vor mir, je nachdem wo ich hingehe und welche Augen geöffnet sind? Spüre ich die Wände des Raums, die Gegenstände, die anderen beim Rückwärtsgehen? Das Gewand verkehrtherum anziehen und der Gewandvorderseite, die jetzt hinten ist folgen. Mich ziehen lassen von der Schürze, dem Schariwari, den Mantelknöpfen. Was, wenn auf einmal hinter mir ein WesenWeiterlesen

Lange-Weile-Ideen

Was, wenn die lange Weile bleibt und ich nicht weiß, was ich tun soll? Was sagen, was tun, was zeichnen – was überhaupt. Irgendwas wiederholen? Was, wenn mich alles langweilt, wenn es so richtig fad ist? Wenn was Neues, Unbekanntes nicht in Sicht ist? Ich bin bereit, ich würde springen. Wenn aber keine Klippe da ist, kein Loch, keine Hürde? Auf dem flachen Boden stehen und kühn springen, einen Meter weiter und landen. Das ist nicht unbedingt eine kurzweilige Angelegenheit.Weiterlesen

Butoh | Die knöcherne Struktur

Den Körper befühlen, abklopfen, das Knochengerüst ertasten. Mehr und mehr werde ich mir der tragenden knöchernen Struktur bewusst. Ich sehe mich als Skelett tanzen. Das erinnert mich an schamanische und buddhistische Praktiken, an Sterberituale, an die Wachnacht der Visionssuche, an die School of Lost Borders. Knochentanz – das Klappern, Klacken, wenn Knochen oder Steine aneinander klicken. Stein und Bein, Stones and Bones. Im Knochentanz kommen viele Bilder – die Haut der Trommel mit Knochen zum Klingen bringen, steinzeitalte Klänge, der knochenähnlicheWeiterlesen