Eigenlob kräftigt

Beim Sichten und Sortieren tauchen auch so richtig blöde Sätze auf, die irgendwann jemand ins Reisegepäck gelegt hat. Oft weiß ich gar nicht mehr wer und spüre sie auch nicht wirklich. Und doch, sie rutschen in Seitentaschen oder ganz nach unten und liegen halt doch drin, wenn auch meist unbemerkt. So ein Satz ist: „Eigenlob stinkt“. Das will überprüft werden. Ich lobe mich und schnuppere. Nichts. Es ist eher ein feiner Duft in der Luft. Also mache ich weiter, ichWeiterlesen

Hausgwand

Zum Minibuch „Hausgwand“ – Klicken Es braucht einen guten Boden und gescheite Wände, Öffnungen hinein und hinaus, Eingänge, Ausgänge, ein Dach überm Kopf, Stauraum, Sichtschutz, Wandschmuck. Immer alles dabei. Immobilieneinverleibung für die Mobilität.  Weiterlesen

Wie es ist, das Leben als Tanz zu begreifen

Ein Kurzfilm, den Ute Geuder mit mir gemacht hat. „Wie es ist, das Leben als Tanz zu begreifen“ (Hier Klicken) Drei Minuten, schwarz-weiß, Tanz und Gedanken dazu. Gefilmt im Stoppelfeld und am Eglsees, am Dorfrand, am Waldrand. Ute hat immer wieder einen Kreativitätshinweis beherzigt: „Kill your darling“. Sie hat viele Darlings sterben lassen – für die Einfachheit, die Klarheit, die Essenz. Mir fällt das viel schwerer. Es könnte ja irgendwann einen Darling-Film geben, mit all den Gestorbenen.Weiterlesen

Das Festgewand

Zum Festival von Women and Earth hat sich eine Frage hergetanzt. Die Frage nach einem festlichen Gewand, das für Zeremonien taugt, das mich repräsentiert als Mensch aus dem und dem Kulturkreis und Land, mit dem, was mich ausmacht, den Kräften des Landes, den ökologischen Ahnen, den Bergen, Flüssen, meinen nährenden, kraftvollen Wurzeln, meinen Bezügen, meinen Flügeln. Die Menschen, die eingebunden sind in ihre Tradition kommen ja oft so wunderbar gewandet daher, die AltaierInnen, die NomadInnen, die First Nations Nordamerikas oder die Hiesigen mit ihren Trachten. UndWeiterlesen

Körperbemalt, mit den Geistern getanzt

An einem der vielen Sommer bemalen fünf Frauen ihre Körper und tanzen mit den Geistern – im alten Wirtshaus, an den Weltenseen, in den Wäldern und im Moor. Den Geistergesägen lauschen, ihren manchmal kryptischen Botschaften, uns einhüllen lassen von Wind und Himmelsblau, von Schilfgrün und Erdhöhlenfarben. Hier klicken zum Pixibuch „KÖRPER BEMALT“ Mit Anke Rammé Firlefanz – http://www.anke-firlefanz.de Die Fotos von uns hat Tiora Kaiser gemacht.  Weiterlesen

Glückliche Tage

Es ist ein seltsamer Sommer. Viele Sommer waren schon seltsam, andere wieder nicht. Die Geschichte erzählt von glücklichen Tagen in einem glücklichen Sommer, der alt geworden ist. Den Sommer gut gelebt und seine Geschichten in ein Pixibuch gepackt, zur Erinnerung und damit ich im Winter weiß, was ich am Winter habe. GLÜCKLICHE TAGE, ein Pixibuch über den Sommer:  Hier klicken    Weiterlesen

Das Trickster-Rad

Das Erforschen dieser geheimnisvollen Tricksterkraft in all ihren Aspekten hat mich von ausgetretenen Pfaden heruntergelockt, hat mich immer wieder auf die zu klein gewordenen Zuhause schauen lassen, die zu engen Kleider ausmisten lassen. Sie hat mich ins Death Valley geführt und mir das Lachen ins Gepäck gelegt, vor allem über mich. Ihre verschiedenen Länder durchwandern, in ihre verschiedenen Gesichter schauen, immer weniger verstehen müssen, viel begraben an Identitäten, die hinderlich sind – mit Trauerzügen, Identitäts-Massengräbern, Leichenschmaus, ein bisschen Wehmut zwischendurchWeiterlesen

Coyote-Wege in California

Reisewege in Kalifornien – Coyote calls. Auf den Spuren von „seltsam, komisch, schräg“. Vieles ist nicht so wie es scheint. Viele Schichten einer Geschichte blättern sich auf. Viele Spiegelungen. Vieles gefunden, manches verloren. Orte im Niemandsland, Junction und die Energie von Kreuzungen. Tankstellen und andere eigenartige Begegnungesstätten – Stranger than Paradise. Wie im Film. Und immer wieder – expect the unecpected. Hier geht´s zum fotografischen Pixi-Buch: Coyote-Wege  Wilderness, das war eine andere Spur dieser Reise, mit anderen Geschichten, für ein andermal.Weiterlesen

Rot

„Was sich durchzieht ist die Wichtigkeit von ROT. Es geht um Herzblutungeheuerlichkeiten.“ So steht es im Närrinreisebuch. Der rote Faden zieht sich weiter durch die Bilder. Rot, auf den Lippen, im Herz oder frei im Raum. Die Närrin lässt ein Boot mit Rot und Herzblut in die Welt hinausziehen. Und so können einem rote Nasen zufliegen. Rot auf der Zunge lässt uns unverblümt Dinge sagen. Rot hat viele Vorteile. Wenn Rot zum Beispiel in den Schnee fällt, könnte es Zeit sein,Weiterlesen

Butoh | Tanz auf der Zeitlinie

Es gibt eine Zeitlinie im Raum, auf der wir tanzen. Ich habe die Wahl – bewege ich mich nach vorne, tanze ich in mein Morgen, werde älter und älter. Tanze ich rückwärts, bewege ich ich in jüngere Jahre, hin zu meiner Jugend. Je weiter ich zurückgehe im Raum, auf der Linie, desto jünger werde ich. Eine junge Frau tanzt, ein kleines Mädchen tanzt, bis hin zu den Anfängen dieses Lebens. Pendeln, Schritte vorwärts, dann zurückfallen lassen, mal weiter, mal nur wenige Augenblicke. DenWeiterlesen